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Vortrag: „Das kontaminierte Museum“, 20.05.2026

Kolloquium Public History

„Das kontaminierte Musem“ – Geschichtskulturelle Debatten aushandeln und (digital) erforschen

Prof. Dr. Alexandra Krebs (Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt)

20.05.2026, 18 Uhr c.t.
Universität Regensburg, Raum PT 2.0.9 und online via Zoom

„This collection makes me sick!“ Dieses Zitat steht auf einem von rund 40.000 blauen Zetteln, die von einer Besucherbefragung des Kunsthaus Zürich stammen. Warum das Drama und warum macht Kunst krank?

Diesen Fragen geht der Vortrag „Das kontaminierte Museum“ (E. Keller) nach. Im Zentrum steht vor allem die Auseinandersetzung und Kontroverse um die Bührle-Sammlung in der Schweiz anhand von Besucherrückmeldungen der Sonderausstellung „Eine Zukunft für die Vergangenheit. Sammlung Bührle: Kunst, Kontext, Krieg und Konflikt“. Dabei geht es vor allem um Themen der NS-Raubkunst, Provenienzforschung und Restitution und die Herausforderung, wie Methoden der Digital History helfen können, solche Daten als Lern- und Forschungsfelder demokratischer Geschichtskulturen zu erschließen.

Publikationen von Alexandra Krebs (Auswahl)

  • Geschichten im digitalen Raum. Historisches Lernen in der «App in die Geschichte» (Medien der Geschichte, Bd. 7), De Gruyter: Berlin. Open Access, DOI: https://doi.org/10.1515/9783111349558.
  • Historisch-politische Bildung im Kontext digitaler Medien. Entwicklungen, Forderungen und empirische Erkenntnisse zu digitalen Lernangeboten der historisch politischen Bildung, in: Brämer ,Alexander; Gramm, Dirk (Hrsg.): Demokratie leben und lernen. Handlungsfelder schulischer Demokratiebildung in Theorie und Praxis. Bielefeld: wbv (7), S. 169–179 [mit Johannes Meyer-Hamme]. DOI: https://doi.org/10.3278/9783763976164.
  • Historisches Lernen digital. Die neue Version der App in die Geschichte, in: Zeitschrift für Geschichtsdidaktik, 2021 (20), S. 180–196 [mit Johannes Meyer-Hamme].

Im Kolloquium berichten etablierte Forschende im Bereich Public History und Erinnerungskultur über ihre aktuellen Projekte und Studierende der Public History und Kulturvermittlung stellen ihre Abschlussarbeiten vor. Im Vordergrund steht dabei die Möglichkeit zu Austausch und Diskussion im kollegialen Umfeld. Das Kolloquium ist eine gemeinsame Veranstaltung der Juniorprofessur für Public History sowie des Zentrums Erinnerungskultur und wird von Prof. Dr. Juliane Tomann geleitet.